Das Führungsduo der Linkspartei, Klaus Ernst und Gesine Lötzsch, macht deutlich, für welches Gedankengut sie in Wirklichkeit stehen: Sie verherrlichen den Kommunismus, verharmlosen den Mauerbau und verbeugen sich vor lateinamerikanischen Diktatoren.
Verherrlichung des Sozialismus: „Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren […] Auf jeden Fall wird es nicht den einen Weg geben, sondern sehr viele unterschiedliche Wege, die zum Ziel führen.“ Gesine Lötzsch, Junge Welt, 3.1.2011
Verharmlosung des Mauerbaus: „In diesem Jahr gibt es zwei Jahrestage, die eng mit einander verbunden sind: Der 70. Jahrestag des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion und der 50. Jahrestag des Mauerbaus. […] Die Teilung Deutschlands war ein Ergebnis des Zweiten Weltkrieges.“ Gesine Lötzsch, Saarbrücker Zeitung, 10.08.2011
Verbeugung vor der Diktatur: „Du kannst voller Stolz auf ein kampferfülltes Leben und erfolgreiches Wirken an der Spitze der kubanischen Revolution zurückblicken. (…) Beispiel und Orientierungspunkt für viele Völker der Welt. […] Lieber Genosse Fidel Castro, anlässlich Deines Geburtstages wünschen wir Dir beste Gesundheit, Schaffenskraft und schöpferische Energie für Deine weitere Arbeit. Zugleich versichern wir Dir unsere unverbrüchliche Freundschaft […]“ Klaus Ernst und Gesine Lötzsch, Geburtstagsbrief an Fidel Castro, 13.08.2011
Bestätigung der Uneinigkeit: Dem Treiben von Klaus Ernst und Gesine Lötzsch kann der Realo-Flügel der Linkspartei nur machtlos zusehen. So analysiert der ehemalige Bundes vor sitzen de der Linkspartei Lothar Bisky, dass es bei der Linken zu viele „Ideologie-Ajatollahs“ gäbe. dpa, 16.08.2011
Eine solche Partei hat in Regierungsverantwortung nichts zu suchen. Die SPD darf hiervor nicht weiter die Augen verschließen und sollte jede Form von rot-roten Experimenten beenden.